Straßenbahn in Budapest

Kostenloser Nahverkehr – in vielen Städten

Es war in allen Medien: Augsburg hat zum 01.01.2020 ein Pilotprojekt mit kostenlosem Innenstadtverkehr der Busse und Bahnen an den wichtigsten neun Haltestellen im Stadtzentrum gestartet.

Allerdings ist dieses Konzept nicht das einzige. In Tübingen kann man schon seit Anfang 2018 Samstags kostenlos den Nahverkehr nutzen.

Auch Hannover testete Ende 2019 die freie Fahrt im öffentlichen Nahverkehr mit dem Erfolg, dass die Fahrgastzahlen um 60% stiegen – link

Luxemburg geht hier sogar noch weiter: Als erstes Land soll der ganze Nahverkehr ab März 2020 kostenlos den Fahrgästen zur Verfügung stehen.
Natürlich hat ein solcher Schritt weitgehende organistorische und logistische Vorbereitungen und Umgestaltungen zur Folge.
Die Kassenautomaten werden abgebaut und die Kontrolleure und das Service Personal erhalten hier neue Aufgaben. – link

Weniger organisatorisch aufwendig wäre eine Lösung aus Ungarn mit der alle Städte in Deutschland sofort beginnen könnten:
In Ungarn dürfen alle Senioren über 65 in der 2. Klasse kostenlos den ÖPNV benutzen. Eine verbindliche Umstellung in allen deutschen Städten hätte mehrere positive Effekte:

  • Viele Rentner fahren ältere Autos. Diese würden aus dem Verkehr verschwinden.
  • Die Rentner selbst würden als Autofahrer weniger zum Innenstadtverkehr beitragen. (allerdings hat dies selbstverständlicher Weise keinen Einfluss auf den Berufsverkehr)
  • Alle Rentner mit geringer Rente ohne Auto würden durch die neue Mobilität ohne zusätzliche Rentenerhöhung eine Verbesserung ihrer Lebensverhältnisse erfahren und könnten umsonst zum Arzt oder am Sozialen Leben teilnehmen.

Man könnte diese Maßnhmen natürlich auch auf andere Bevölkerungsgruppen ausweiten. Ein Anfang wie in Augsburg ist zwar gemacht aber hier nur als Pilotprojekt. Gefordert ist ein schnelles Umdenken und Handeln in die richtige Richtung zum kostenlosen ÖPNV.

Oh Tannenbaum, oh Tannenbaum….

Laut Statista wurden im Jahr 2018 rund 29,8 Mio. (getötete) Weihnachtsbäume verkauft. Selbst wenn diese im Topf verkauft wurden sind ihre meist Wurzeln so weit geschädigt, dass sie nach dem Auspflanzen sich nicht mehr erholen können.
Gerade an Heilig Abend, an dem im Christentum die Geburt und Erneuerung feiert, hat jeder eine „Leiche“ im Zimmer stehen, an der man sich für eine Woche ergötzt.
Das ist die selbe Selbstverständlichkeit ohne nachzudenken, die wir an den Tag legen, wenn wir Spanferkel oder männliche Küken töten, weil wir einfach konsumieren oder wollen oder nur „Unwertes“ aussortieren.

Christbäume werden nicht nur in Deutschland gepflanzt, sondern sie kommen aus ganz Europa, um den deutschen Bedarf zu decken.
Sie haben einen langen Transportweg hinter sich, was die CO2-Bilanz verschlechtert. Ofmals sind sie auch gegen Ungeziefer und Pilzen mit Giften gespritzt und werden spätesens nach Neujahr unachtsam an den Straßenrand deponiert, um entsorgt zu werden.

Denken Sie einfach einmal nach…

was wäre, wenn jeder einmal im Jahr auf eine geschlagenen Baum verzichten würde und stattdessen das Geld für das Pflanzen neuer Bäume investieren würde?

Wäre es nicht besser, hier einmal einen künstlichen Weihnachtsbaum zu kaufen? Das spart Geld, der Baum ist über viele Jahre nutzbar und man hat lange Freude daran.

Vor allem macht es Freude, wenn man weiß, einem Baum wurde der Tod erspart, der Bedarf an lebenden Koniferen wird kleiner und sie tragen direkt mit 20€ , die für einen Projekt zur Wiederaufforstung bei, um Leben zu spenden?.

Ich wünsche Ihnen ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest, (vielleicht mit einem schönen künstlichen Weihnachtsbaum).